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    Flugasche – ein in der Bauindustrie bewährter Baustoff

    Flugasche entsteht bei der Verbrennung von Steinkohle, wenn die nicht brennbaren, mineralischen Bestandteile der Kohle im Elektrofilter aus dem Rauchgas gefiltert werden.

    Vor allem bei der Herstellung von Beton und Zement kann Flugasche ihre Leistungsstärke voll ausspielen. Denn im Beton wirken die feinen, runden Partikel der Flugasche wie kleine Kugellager. Dadurch verbessert sich der Wasseranspruch, der Beton lässt sich leichter verarbeiten und – etwa im Falle von Spritzbeton oder Hochleistungsbeton – besser verdichten. Da die Partikel der Flugasche die Hohlräume im Beton ausfüllen, wird auch die Festigkeit des Betons deutlich gesteigert.

    Zudem wirkt sich das puzzolanische Reaktionsvermögen, also die kontinuierliche Reaktion der Flugasche mit Kalkhydrat aus dem Zement und Wasser im Beton, langfristig positiv auf die Stärke und Widerstandsfähigkeit des Betons aus. Durch die meist jahrelang fortlaufende Reaktion wird der Beton zunehmend dichter, beständiger und dauerhafter. So wird er z.B. resistenter gegen Einwirkungen von Säure oder Sulfat. Flugasche verleiht dem Beton damit Eigenschaften, die vor allem bei Brücken, Tunneln, Kühltürmen, Abwasserkanälen und Fundamenten gefordert sind.

    Die von der Gesellschaft STEAG Energo Mineral angebotene zertifizierte Flugasche für Beton erfüllt die Anforderungen der Norm PN-EN 450-1.

    Zur Gewährleistung der Produktqualität wird die von uns angebotene Flugasche regelmäßig untersucht, sowohl durch unser Labor im Rahmen der internen Qualitätskontrolle als auch von externen, anerkannten Überwachungsstellen.

    VORTEILE BEI DER ANWENDUNG:

    Der Einsatz von Flugasche in der Produktion von Betonmischungen und Betonfertigteilen führt zu:

    • Geringeren Herstellkosten
    • Einer Verbesserung von Umformbarkeit und Dichtheit der Struktur und einem geringeren Wasserbedarf der Betonmischung
    • Geringerer Hydratationswärme
    • einer größeren langfristigen Betonfestigkeit und einem höheren Widerstand gegen chemische Angriffe